Erster…
6. November 2009 - 11:44 UhrIrgendeiner muss ja anfangen. Frohes Fest!
Privates Weblog eines Angestellten
Irgendeiner muss ja anfangen. Frohes Fest!
Wir wollten nie so sein, wie unsere Eltern. Wir wollten alles besser machen und zumindest in einem Punkt haben wir es geschafft: Wir haben Computer.
Machen wir uns nichts vor. Uns wird das Schicksal unserer Eltern ereilen. Unsere Kinder werden smarter, cooler, besser als wir sein, zumindest bei diesem Internetzeugs. Mein Sohn (2) slidet schon jetzt die Fotos auf dem iDings schneller und geschickter durch, als ich es je könnte. Der komperative Vorteil, den wir gegenüber unserem Nachwuchs haben dauert allenthalben 12 Jahre und danach gibt´s noch eine Karrenz von 8-15 Jahren, in der man mit Druck arbeiten kann (so lange du die Füße unter meinen Tische steckst… usw.).
Was bringt man den Monstern in der Zeit bei? Was gibt man ihnen mit? Wie erklär ich meinem Kind die Welt?
Felix hat darauf eine erschreckend schön einfache Antwort:
Einige Gerichte haben entschieden, dass Eltern haften und Schadensersatz bezahlen müssen, wenn ihre Kinder im Internet das Recht verletzen. Denn Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren können in vielen Fällen noch nicht belangt werden. Beaufsichtigst du deine Kinder, wenn sie im Internet sind? Und hast du deine Kinder über „richtiges Verhalten” im Internet geredet?
klar haben wir mit dem kind darüber geredet. mehr oder weniger haben wir ihm dieselben sachen gesagt, die mir meine eltern als kind erzählt haben: nimm keine bonbons von fremden an, steige bei fremden nicht ins auto, sag fremden nicht, wo du wohnst und nimm sie nicht mit nach hause. zerstöre keine kaugummiautomaten, drück nicht auf feuermelder, benehme dich anderen gegenüber so wie du selbst von ihnen behandelt werden möchtest, gehe keine allzu grossen risiken ein.
Danke! Ich dachte schon, ich wäre der einzige konservative Sack mit klassischem Erziehungsmodell.
Es gibt Leute, die ziehen aus Twitterumfragen die waghalsigsten Schlüsse.
Das ergab eine repräsentative Umfrage in Facebook, Twitter und auf reichels.org. Gerade 23% der abgegebenen Stimmen entfallen auf den “Studio Hybrid”, während 42% dem deutlich teueren und leistungsschwächeren “Mac Mini” den Vorzug geben. Selbst der nichtssagende Punkt “Mehr von ALLEM” vereinigt 35% der Wählenden auf sich.
Wenn ich meine Glaubwürdigkeit nicht aufs Spiel setzen will, muss ich mir wohl so einen Apple zulegen.
Mittlerweile ist mir aber auch der Eee Top ET1602 ins Blickfeld geraten.
Vielleicht wiederhole ich ja die Umfrage noch mal in erweiterter Form.
Der alte Desktop unter unserem heimatlichen Schreibtische ist langsam ein Fall für das Museum für Kommunikation. Zwei kleine, leise, stromsparende, etc. Rechner stehen für die Nachfolge zur Auswahl.
Ich könnte keinen besseren Anlass erfinden, um mal http://twtpoll.com/ auszuprobieren:
Ich zumindest. Einen Schuffelding. Wenn mein Trackback ankommt und zwar hier und zwar unter den ersten 100.
Draussen werden wieder Bäume gemartert. Drinnen gibt´s Adventsfreuden unter Palmen.
Irgendwas wird sich die Abgangsklasse 08 der Theresienschule ja dabei gedacht haben. Ich vermute niedere Beweggründe: dem nächsten Jahrgang den Abschlussspruche nehmen. So etwas wie Domaingrabbing also.
Et c’est pour ça qu´on l’aime moins, la Bretagne.
Hommage à Nougaro: “La Pluie fait des Claquettes” (David Légitimus et Renn Lee)