Kategorie: Berufliches


Jetzt ist er weg…

2. October 2009 - 15:32 Uhr

Eine meiner Lieblingsbeisbiele für den Umgang mit sozialen Netzwerke und den Rechercheeifer mancher Studenten, Kollegen und Journalisten war Franz Münteferings Fakeaccount. In meinem letzten Post vor der SommerWahlkampfpause hab ich mich noch drüber lustig gemacht und jetzt ist er weg und ich bin wieder allein, allein.

Die Metronauten waren die Übeltäter und sie haben ihren Abgang pompös inszeniert.

Eine sehr schöne Chronik. Vor allen die “Moral von der Geschichte” ist lesenswert: http://www.metronaut.de/?p=1018

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es kann nur eine geben

13. February 2009 - 15:20 Uhr

Die Gemengelage auf Facebook und in den anderen Netzwerken und Diensten ist allgemein etwas unübersichtlich. Viele Leute sind da im Namen der SPD unterwegs, meist gut meinend und gut gemacht, manchmal auch nicht.

Und da in letzter Zeit offensichtlich einige Rechercheprobleme aufgetaucht sein sollen, hier eine unschätzbar wertvolle Dienstleistung (ohne Anspruch auf Vollständig- oder Richtigkeit):

Echt. Echt. Echt. Fake. Echt. Echt. Fake. Fake. Echt. Echt. Echt. Echt…. tbc.

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jovoten

9. February 2009 - 11:25 Uhr

Wenn dieses 2.0 da schon mal da ist, kann man auch was Vernünftiges damit machen. Das haben sich wohl ein paar junge, in Berlin ansässige Kreative gedacht, als sie die Plattform www.jovoto.com ins Leben riefen.

Und wenn da was Vernünftiges ist, dann kann man das auch mal nutzen. Das hat sich die SPD gedacht und eine Kreativwettbewerb für ein Signet für Frank Steinmeier gestartet (Link funktioniert erst nach Anmeldung).

Was sich hinter dem “Jovoto Prinzip” verbirgt hat Kosmar zusammengefasst. Etwas kiebig äussert sich die onlinekosten.de GmbH. Wobei mir nicht so ganz klar ist, ob 5000€ Preisgeld und 3000€ für die Nutzungsrechte der ausgewählten Grafik viel oder wenig ist. Hört sich für mich erst mal fair an.

Soweit ich das bisher verfolgt habe, sind bereits eine ganze Reihe guter Ansätze eingereicht worden und bis zum 17. März läuft die Ausschreibung noch. Für den Fall, dass hier jemand mit liest der sich für kreativ hält oder gar jemand der wirklich kreativ ist: hier geht´s lang.

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Twittern und twittern lassen

29. January 2009 - 09:58 Uhr

Folgendes, rein fiktives Szenario:

Ein Twotterer X (der terminlich sehr eingebunden ist, viel um die Ohren hat und sich um eine ganze Menge kümmern muss) hat eine tolle Idee oder wird von jemandem aus seinem Umfeld auf eine super Idee gebracht. Die könnte ungefähr so Aussehen und läuft auf dem beliebten Microbloggingdienst Twotter:

Hallo an die ersten 1005 Folgenden. Weil wir die dickes Ding für den 10.10. planen, lade ich den Folgenden 1010 in Buxtehude zum Essen ein

Die Aktion an sich ist eigentlich genial und Folgender 1010 dürfte in naher Zukunft folgen. Der Twott muss daher schnell raus. Dummerweise ist grad keine Zeit oder keine technische Möglichkeit ihn abzusetzen. Wir kennen das ja Termine, Termine, Termine.

Twotterer X beauftragt also eine Vertrauten, wir nennen ihn mal Twotterer Y (der ihn beispielsweise technisch und strategisch berät und über die Zugangsdaten verfügt), damit den Twott abzusetzen. Der nutzt ein beliebtes Tool namens “fuchsigestwottertool”, mit dem man mehrere Accounts verwalten kann und weil es schnell gehen muss setzt er den Twott in einem falschen Account ab.

Die Story wird, skandalträchtig in dem einen oder anderen Blog verbraten. Was??? TSGHessen twottert gar nicht selbst?

Und ich sitz davor und frag mich: SO WHAT?

Zurück in die Realität. Im Zusammenhang mit bloggenden Politikern hatte ich schon mal etwas dazu geschrieben:

Wie ein Text ins Internet kommt und wie der Dialog organisiert wird ist unerheblich.

Das variiert von Persönlichkeit zu Persönlichkeit. Arbeitsprozesse müssen halt irgendwie organisiert werden.

Letzte Woche war ich bei der 100-Jahrfeier der Plattform politik-digital.de, die bekanntermaßen eine Chatreihe mit Politiker und in Kooperation mit tagesschau.de macht. Auf der Feier kursierte mal mehr und mal weniger amüsante Anekdoten über einzelne Gäste. Die Frage, ob einer der Gäste selbst getippt oder von einem Assistenten oder einer Assitentin hat tippen lassen, spielte alle mal am Rande eine Rolle. Niemand, wirklich niemand skandierte allerdings:

Was??? Der lässt tippen? Der chattet gar nicht selbst!

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1000000

10. January 2009 - 21:30 Uhr

Das die Last auf den Servern zum Relaunch von SPD.de hoch sein würde hatte man geahnt. Spätestens nach dem sich viele der großen Newsportale wie SPON, WON, FON sich des Themas annahmen schlug Ahnung in “hohe Wahrscheinlichkeit” um. Der holperige Start der Plattform verdichtete das Ganze zu “Gewissheit”.

Heute kann man die Last beziffern. 1. Mio Besucher in 24h (Unique Visitors), das mag sich für Betreiber kommerzieller Plattformen nach gutem Mittelfeld anhören. Denjenigen, die sich mit Internetseiten politischer Institutionen beschäftigen, dürfte die Zahl jedoch das feuchte in die Augen treiben.  Zumindest ging es mir so.

Ich hab die genauen Auswertungen jetzt nicht parat. Wenn mich mein Erinnerungsvermögen allerdings nicht trügt, so hatten wir in der heißen Phase 2005 eine Verzehnfachung der Zugriffe auf die Plattformen der SPD, im Vergleich zu “Normalnull”. 1.000.000/24h würde eine eine Verdreißigfachung bedeuten und das zum Start der Kampagne, bei noch eher geringer Mobilisierung. Wenn das ein Trend sein sollte, dann ist das einer der mir ausnehmend gut gefällt.

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FrischFrommFröhlichFrei: DerDieDas neue spd.de

8. January 2009 - 13:34 Uhr

DerDieDas neue SPD.de

Ich bin noch nicht mal eine Woche hier und schon der erste Knaller. Der Eine oder Andere kann sich vielleicht ausrechnen, das mein Beitrag zum Relaunch von www.spd.de ein eher bescheidener war. Deswegen bin ich aber nicht minder begeistert, auch wenn der Start wegen der enormen Last etwas holperig ist.

Wer erinnert sich nicht gerne zurück, an das knallige Rot der 2002er Seite oder an das umstrittene, aber aus meiner Sicht wunderschöne Umbra der 2005er Kampagne. Nun folgt also ein frisches Hellblau. Begleitet von eine 3D Würfel und dem Claim “Anpacken. Für unser Land.”

Was das soll kann man hier erfahren und was andere darüber denken kann man hier, hier, hier, hier und hier hier, hier, hier, hier und hier und hier, hier und hier, hier, hier lesen und da kommen im Laufe des Tages vermutlich noch einige hinzu.

Schon 2005 hat sich angedeutet, dass Inhalte im Internet hauptsächlich über Bild, Video und Audio transportiert werden. Nutzer lassen sich zumeist über Eyecatcher leiten. Die “Multi-Content-Box” ist die folgerichtige Konsequenz aus dieser Erfahrung. Für die Klassiker unter uns, die gezielt nach Informationen suchen gibt es natürlich auch die klassische Navigation, ausklappbar, am oberen Rand. Die vertikale Leiste am linken Rand führt durch die zentralen Angebote.

Klar dürfte sein, dass der Relaunch nur der Auftakt einer ganzen Reihe von Aktivitäten ist, die wir in den nächsten Wochen und Monaten lancieren. Ich will aber niemandem hier dir Vorfreude verderben. Alles zu seiner Zeit. Die zentrale “Mitmachleiste” und die “Social Media Buttons” lassen ja schon erahnen, in welche Richtungen die SPD zukünftig kampagniert.

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Nur leichtes Marschgepäck

16. December 2008 - 12:11 Uhr

leichtes marschgepäckDa ist er also: #lastdayinoffice. Mit leichtem Marschgepäck geht´s zurück an´s andere Ende der Wilhelmstrasse, um das mit umzusetzen was Kajo Wasserhövel auf der CeBIT Vision angedeutet hat. Um es kurz zu machen: Ich freu mich drauf.

Die 1,5 Jahre hier waren vor allen Dingen lehrreich. Insbesondere im Hinblick auf die Vorurteile, die man gemeinhin gegenüber einer solchen Behörde hegt. Mein Bild vom deutschen Beamten ist erstmal komplett dekonstruiert. Hier sitzen eine Menge fähiger, motivierter Mitarbeiter und auch für “das mit den Mappen” gibt es hier sicher bald eine bessere Lösung. Um es kurz zu machen: Es hat Spaß gemacht.

Was bleibt zurück?

und jetzt noch ein wenig Resturlaub.

Was kommt im nächsten Jahr?

und bis dahin noch ein wenig Resturlaub.

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Na hier Dingens – Mensch hier Demodingens – Wandelgedöns

28. October 2008 - 10:32 Uhr

Von manchen Dingen weiß man, dass es sie gibt, weil sie ständig in Diskussionen als Argument genutzt werden und weil man sie auch irgendwie wahrnimmt – auf der Strasse, im Beruf, zu Hause. So richtig greifen kann man das Ding dann allerdings doch nicht. Man kennt vielleicht ein paar Zahlen und hat auch schon mal ein paar Grafiken gesehen. Man kann sich einigen Dinge, um das große Ding herum vielleicht auch noch zusammenreimen, aber so richtig weiß man dann doch nicht.

Gut das es da so ein Internetdings gibt, wo man schicke Anwendungen Online stellen kann, die einem solche Dingense anschaulich mache: www.der-demograf.de

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Warten auf IKEA

22. August 2008 - 16:18 Uhr

warten bis september

Ein Beitrag aus der Serie “Gelungene Werbeaktionen”.

  • ein Wohnzimmer
  • ein Mann
  • zwei Kammeras
  • 24h live

Dahinter steckt IKEA Deutschland und wenn mich mein scharfer analytischer Verstand nicht trügt, wartet der junge Mann entweder auf den neuen IKEA Katalog oder auf Gunilla.

Verbreiten tut sich die Aktion in jedem Fall.

[via Frau Lehmann]

Update: Der eingebettete Stream hat meinen Browser ständig zum Absturz gebracht. Ich hab ihn raus genommen. Wer die Aktion verfolgen will kann das hier tun: www.warten-bis-september.de

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Unverholen, schrill und dröhnend

21. August 2008 - 12:42 Uhr

eWalk auf der GC on TwitPic Bis zum 24.08. steht der eWalk nun auf der Games Convention in Leipzig. Thema der Medienstationen und der Giveaways ist Ausbildung.

Dankender Weise wurde der Stand zwischen einer xbox Bühne und den Space Invaders aufgebaut, was für eine imposante Geräuschkulisse sorgt.

Mein gestriger Eindruck lässt sich in drei Spiegelstrichen wiedergeben:

  • extrem laut und blinkend
  • alle meine extremsten Klischeevorstellungen wurden zur vollsten Zufriedenheit bedient
  • Messejobs müssen extrem hart sein. Zumindest die, für die man sich in Spielfigurenkostüme zwängen muss.
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