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	<title>Vermerke &#187; Politisches</title>
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	<description>Privates Weblog eines Angestellten</description>
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		<title>Vor dem Inhalt kommt die Suchfunktion</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 21:58:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ReichelS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Die SPD hat eine Papier (.pdf) vorgelegt. Einen Entwurf um genauer zu sein. Ich hab es noch nicht gelesen und bin jetzt grad auch viel zu müde das zu tun. Dieses Internet hat den Entwurf entdeckt und so weit ich das überblicke fangen die ersten an zu lesen und das ist gut. Vor dem Lesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die SPD hat eine<a href="http://pix.sueddeutsche.de/app/flash/pdf/entwurf_fortschrittsprogramm.pdf"> Papier (.pdf)</a> vorgelegt. Einen Entwurf um genauer zu sein. Ich hab es noch nicht gelesen und bin jetzt grad auch viel zu müde das zu tun.</p>
<p>Dieses Internet hat den Entwurf entdeckt und so weit ich das überblicke <a href="http://lumma.de/2011/01/09/spd-neuer-fortschritt-und-kein-internet/">fangen die ersten an zu lesen und das ist gut</a>. <a href="http://www.netzpolitik.org/2011/spd-buchstabiert-fortschritt-ohne-internet/">Vor dem Lesen nutzen andere die Suchfunktion, um sich selber zu finden.</a> Sie geben Worte wie &#8220;Internet&#8221;, &#8220;digital&#8221; oder &#8220;Web&#8221; ein, weil sie meinen, dies seien sichere Indikatoren für Fortschritt. Also als Wort. Das ist albern.</p>
<p>Ich les es morgen quer, ohne Suchfunktion. Ganz altmodisch. Am Bildschirm oder auf dem Weg ins Büro.</p>
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		<title>Kindswohlmissbrauch</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 10:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ReichelS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[An einer Regierung, die seit der Wahl vor sich hineiert, Probleme nicht löst, sonder intern zerredet ist kaum etwas zu kritisieren, ausser die Passivität an sich. Das ist lahm. Politik im Alltag ist zudem oftmals &#8220;KleinKlein&#8221;. Da streitet man sich über Jugendschutz im Internet oder über Hartz IV. Alles Themen, bei denen man nachsteuert, Kompromisse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An einer Regierung, die seit der Wahl vor sich hineiert, Probleme nicht löst, sonder intern zerredet ist kaum etwas zu kritisieren, ausser die Passivität an sich. Das ist lahm. Politik im Alltag ist zudem oftmals &#8220;KleinKlein&#8221;. Da streitet man sich über <a href="http://twitter.com/#!/search/%23jmstv">Jugendschutz im Internet</a> oder über <a href="http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Von-der-Leyen-will-schnellen-Kompromiss_aid_944175.html">Hartz IV</a>. Alles Themen, bei denen man nachsteuert, Kompromisse findet. Das ist wichtig und weniger lahm.</p>
<p>Aber dann stolperst du über Sätze, die wieder die Frage nach dem &#8220;Grossen und Ganzen&#8221; aufwerfen. Sätze, die Dir zeigen warum du da stehst, wo du stehst. Sätze, die inakzeptabel klingen und die weder Verständnis, noch Kompromiss zulassen.</p>
<p>Ein solcher Satz steht <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/323597/323598.php">heute in der Berliner Zeitung</a>:</p>
<blockquote><p>Ich glaube nicht, dass sich Kinder wünschen, in einer homosexuellen Partnerschaft aufzuwachsen.</p></blockquote>
<p>Der Satz an sich ist bereits absurd genug und er wirkt noch kruder, wenn man die Frage und den Rest der Antwort noch hinzunimmt:</p>
<blockquote><p><strong>Wir dachten, die Union wäre so sehr für die glückliche Familie?</strong></p>
<p>Stimmt.  Aber zuerst muss die Frage nach dem Kindeswohl gestellt werden. Es  kommt nicht so sehr darauf an, ob die Erwachsenen als glückliche Familie  leben wollen. Ich glaube nicht, dass sich Kinder wünschen, in einer  homosexuellen Partnerschaft aufzuwachsen.</p></blockquote>
<p>Ich sehe heftiges Nicken an konservativen Stammtischen:</p>
<blockquote><p>Homosexualität ist unnatürlich. Wenn´s sowas gibt, dann bitte im Verborgenen und schützt unsere Kinder.</p></blockquote>
<p>Ich sehe nachdenkliches Nicken bei den konservativen Grünen aus Mitte und Prenzlauer Berg:</p>
<blockquote><p>In meinem Nachbarhaus wohnt ein homosexuelles Paar und eigentlich sind die ganz normal, aber wenn die jetzt ein Kind erziehen sollten? Wer ist dann der Vater und wer die Mutter? Und nachher wird der Junge auch noch schwul.</p></blockquote>
<p>Jetzt kann man versuchen argumentativ dagegenzuhalten. So etwa:</p>
<p>Kinder sind dort glücklich, wo sie mit Liebe, Respekt und klaren Linien erzogen werden usw&#8230; Aber lohnt sich das? Oder ist das nicht einfach so banal, dass es traurig ist, es immer und immer wieder wiederholen zu müssen.</p>
<p>Man könnte Beispiele von gleichgeschlechtlichen Paaren heranziehen, deren Kinder weniger an ihren Eltern, als an der gesellschaftlichen Inakzeptanz um sie herum leiden. (Kinder leiden übrigens immer an ihren Eltern) Aber lohnt sich das?</p>
<p>Was mich immer und immer wieder wütend macht, ist der Missbrauch des Wortes &#8220;Kindswohl&#8221;. Es ist leer, nicht verallgemeinerbar und es geht Volker Kauder mitnichten um selbiges. Er bemäntelt damit, ganz profan, seine Homophobie. Und das ist indiskutabel, aber es hilft mir, mich politisch einzuordnen und es zeigt, dass das Gesellschafts- und Familienbild der CDU sehr weit von meinem entfernt ist.</p>
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		<title>Liest noch jemand mit?</title>
		<link>http://reichels.org/liest-noch-jemand-mit/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 14:22:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ReichelS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Privates]]></category>

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		<description><![CDATA[versprochen ist versprochen. ich fang dann halt wieder an zu bloggen. Ich bin heute morgen über einen ziemlich kruden Satz gestolpert: Können Männer eigentlich Kinder und Karriere unter einen Hut bringen? Diese Frage wird nie gestellt und zwar zu Recht, denn für Männer existiert diese Problematik nicht. Entfernt hab ich ihn aus einem Vorabdruck von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://twitter.com/#!/ReichelS/status/9918909167697920" target="_blank">versprochen ist versprochen</a>. ich fang dann halt wieder an zu bloggen.</p>
<p>Ich bin heute morgen über einen ziemlich kruden Satz gestolpert:</p>
<blockquote><p>Können Männer eigentlich Kinder und Karriere unter einen Hut bringen?  Diese Frage wird nie gestellt und zwar zu Recht, denn für Männer  existiert diese Problematik nicht.</p></blockquote>
<p>Entfernt hab ich ihn aus einem Vorabdruck von <a href="http://www.piper-verlag.de/taschenbuch/buch.php?id=16898&amp;page=buchaz&amp;auswahl=a&amp;pagenum=1&amp;PHPSESSID=74a021d8ccac1d1fae62f6567514ff99">&#8220;Frauen und Männer passen nicht zusammen &#8211; auch nicht in der Mitte&#8221;</a> in der <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/kultur/321578/321579.php">Berliner Zeitung</a>. Sollte Marketingkalkül hinter dem Satz stecken, hat <a href="http://malte-welding.com/">Malte Welding</a> zumindest bei mir damit einen Volltreffer gelandet. Ich bin gespannt, wie sich das Ungetüm in das Gesamtwerk einfügt.</p>
<p>In der Vorabdruckemanzipationsproblematikzustandsbeschreibung sind die gesellschaftlichen, politischen, persönlichen Probleme gut beschrieben auf den Punkt gebracht.</p>
<p>Es gibt wenig Dissenz darüber, dass wir uns in einem Zwiespalt zwischen gelernten und tradierten Rollenmodellen und dem eigenen emanzipatorischen Ansprüchen leben. Wir sind uns alle einig, dass Lohndiskriminierung, erschwerter Zugang zum Arbeitsmarkt, Ehegattensplitting solche Strukturen festigen und selbst gute Ideen, wie das Elterngeld das Problem nicht lösen, sondern teilweise erhalten.</p>
<p>Der zitierte Satz stört mich eigentlich nur, weil er mich in meiner persönlichen Situation trifft und die beschriebene Problematik grade ziemlich existentiell ist.</p>
<p>Ich frag mich die ganze Zeit nur, ob das grundlegenste Problem nicht viel grundlegender ist. Wir haben verlernt Aufgaben als gemeinschaftliche Aufgaben anzunehmen und gemeinschaftlich zu lösen. Wir sind so verdammt individualisitisch, dass wir uns um andere Individuen nur kümmern, wenn es unseren eigenen Bedürfnissen entspricht. Das gilt für das Verhältnis zwischen Männern und Frauen, zwischen Deutschen und Nichtdeutschen, zwischen Arm und Reich, zwischen Kreuz und Quer. Ich halte nix von &#8220;Kampfdebatten&#8221;, abc vs. xyz, weil sie ausser Acht lassen, dass die Probleme des Andern meist mit den eigenen verwoben sind. Das gilt insbesondere für Paare, welchen Geschlechts auch immer.</p>
<p>Wir vergessen, dass die Diskriminierung anderer in er Regel auch die eigenen Diskriminierung einschliesst:</p>
<ul>
<li>Ein Mann, dem es lieb und wichtig ist, dass seine Frau die Milch vom Herd holt muss sich daheim unheimlich unwichtig und nutzlos vorkommen. Er wird zum &#8220;Familienernährer ohne weitere Funktion&#8221; degradiert und zwar nicht zuletzt von der Frau, die das zulässt und sich oft auch dort einrichtet.</li>
<li>Ein Arbeitgeber, der Mütter als billige, gut ausgebildete Hilfskräfte einstellt vergibt Vätern die Chance Vater zu sein. (Und handelt zudem nicht wirtschaftlich, weil er Potentiale gemischter Teamarbeit nicht nutzt.)</li>
<li>Frauen, die Männern vorwerfen, dass sie &#8220;Familienernährer ohne weitere Funktion&#8221; sind, lassen aussen vor, dass es zu oft gar keine Alternative für das Familienauskommen gibt und das eine Familie halt doch irgendwie ernährt werden muss. Zu oft beschränken sie sich auf den Vorwurf an sich.</li>
</ul>
<p>Um auf das monierte Zitat zurückzukommen:</p>
<p>Doch. Die Frage stellt sich und die Problematik existiert, sowohl in der Partnerschaft, als auch nach einer Trennung. Und die Lösung heisst Abbau der Diskriminierung von Frauen und Anerkennung der Vaterrolle ausserhalb des Ernährermodells.</p>
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		<title>Ich bin Opposition!</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 14:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ReichelS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[So ganz ohne würde mir was fehlen. So ganz mag ich nicht aufstecken. Also schreib ich privat jetzt hier weiter: http://risiko-schwarzgelb.de/. Danke an Mathias für´s pushen und für die Umsetzung. Wer mitschreiben möchte: her mit den Texten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.risiko-schwarzgelb.de"><img class="size-full wp-image-462 alignnone" title="RISIKO SchwarzGelb" src="http://reichels.org/wp-content/uploads/2009/10/risiko1.gif" alt="RISIKO SchwarzGelb" width="477" height="347" /></a></p>
<p>So ganz ohne würde mir was fehlen. So ganz mag ich nicht aufstecken. Also schreib ich privat jetzt hier weiter: <a href="http://risiko-schwarzgelb.de/">http://risiko-schwarzgelb.de/</a>.</p>
<p>Danke an <a href="http://twitter.com/mathiasrichel">Mathias</a> für´s pushen und für die Umsetzung. Wer mitschreiben möchte: her mit den Texten.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Politiker WG 2.0</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 08:52:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Kann sich noch jemand an die Zünder Politiker WG erinnern? Die lief mal eine Weile auf Zeit Online und ruht nun in Frieden auf dem Blog-Friedhof. Darüber, warum das Projekt eingestellt wurde hab ich nie etwas gehört. Irgendwann kamen einfach keine Beiträge der Youngster mehr. Phoenix hat das Konzept wieder ausgegraben [oder das Rad neu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann sich noch jemand an die <a href="http://blog.zeit.de/politiker-wg/">Zünder Politiker WG</a> erinnern? Die lief mal eine Weile auf <a href="http://www.zeit.de">Zeit Online</a> und ruht nun in Frieden auf dem <a href="http://www.zeit.de/blogs/friedhof">Blog-Friedhof</a>. Darüber, warum das Projekt eingestellt wurde hab ich nie etwas gehört. Irgendwann kamen einfach keine Beiträge der Youngster mehr.</p>
<p><a href="http://www.phoenix.de/content/phoenix/start">Phoenix</a> hat das Konzept wieder ausgegraben [oder das Rad neu erfunden] und nennen das Ding <a href="http://blog.phoenix.de/mdb20/">MdB 2.0</a> ich fand die Idee damals wie heute gut und hoffe, das sie an neuer Stelle auf mehr Resonanz trifft.</p>
<p>[<a href="http://upload-magazin.de/?p=1322">via UPLOAD</a>]</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Do it like Obama did</title>
		<link>http://reichels.org/do-it-like-obama-did/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 08:58:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Die &#8220;10 steilen Thesen von Sebastian Gievert&#8221; werde ich mir vermutlich ausdrucken und an die Wand hängen. Und jedes mal, wenn ich den Satz &#8220;&#8230;aber Obama hat es doch so gemacht.&#8221; oder die Frage &#8220;&#8230;warum macht ihr es nicht wie Obama?&#8221; höre, werde ich 8 von diesen Thesen einfach vorlesen und vielleicht ein paar Anmerkungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#8220;<a href="http://politik-digital.de/wahl-onlinekampagne-usa-deutschland-vergleich-thesen">10 steilen Thesen von Sebastian Gievert</a>&#8221; werde ich mir vermutlich ausdrucken und an die Wand hängen. Und jedes mal, wenn ich den Satz &#8220;&#8230;aber Obama hat es doch so gemacht.&#8221; oder die Frage &#8220;&#8230;warum macht ihr es nicht wie Obama?&#8221; höre, werde ich 8 von diesen Thesen einfach vorlesen und vielleicht ein paar Anmerkungen hinzufügen.</p>
<p>Unabhängig von der Frage, warum Thesen eigentlich immer steil sein müssen:</p>
<p>These 2 werde ich vermutlich abschwächen, da das Internet als &#8220;ungefiltertes Medium&#8221; selbstverständlich eine zentrale Rolle neben den klassischen Medien spielt, auch wenn diese funktionieren. Das tun sie nämlich auch in den Vereinigten Staaten. Warum sonst gibt man ein Heidengeld für 30 Minuten Primetimesendezeit dort aus.</p>
<p>These 3 werde ich vermutlich weglassen, weil sie nicht so ganz stimmt: 2006 lag der Anteil an staatlichen Mitteln, an den <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/084/1608400.pdf">Gesamteinnahmen der SPD</a> beispielsweise bei 25,07%. Die Mitgliedsbeiträge waren und sind der wichtigste Posten. Aufgrund der in Deutschland schwach ausgeprägten Bereitschaft an Parteien zu spenden wird der Fokus auf die Mitgliederwerbung gelegt.</p>
<p>These 6 gilt jedenfalls [fast] nicht für das Willy-Brandt-Haus, mit einem sehr affinen Bundesgeschäftsführer.</p>
<p>These 8 kann man getrost an These 1 anhängen, aber irgendwie muss man ja bei steilen Thesen immer auf eine runde Zahl kommen.</p>
<p>These 10 würde ich sicher auch weglassen, ohne Begründung.</p>
<p>Trotz der anderen Thesen, die ich uneingeschränkt unterschreibe, wird es sie geben: die Mitmachangebote, die Videochannels, den Onlinewahlkampf. Anders als in Amerika, auf deutsche Verhältnisse zugeschnitten. Und zumindest bei mir schwenkt immer noch die Hoffnung mit, dass sich die Thesen 5 und 9 vielleicht mal ändern.</p>
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		<title>SPD baut Vorreiter-Rolle als Internet-Partei aus</title>
		<link>http://reichels.org/238/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 11:24:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[´Tschuldigung. Das Überschriftplagiat konnte ich mir jetzt einfach nicht verkneifen, auch wenn ich jetzt eigentlich nichts dazu schreiben wollte. Das haben andere schon getan. Wolfgang Schäuble hat einen Falschen. Angela Merkel hat gleich mehrere Falsche. Kurt Beck hat auch einen Falschen. Die Grünen haben einen Echten, der aus der Parteizentrale gefüttert wird. Hubertus Heil startet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small>´Tschuldigung. Das <a href="http://www.presseportal.de/pm/6518/1251314/cdu_deutschlands">Überschriftplagiat</a> konnte ich mir jetzt einfach nicht verkneifen, auch wenn ich jetzt eigentlich nichts dazu schreiben wollte. Das haben <a href="http://wolfwitte.de/?p=254">andere</a> <a href="http://lumma.de/eintrag.php?id=3853">schon</a> <a href="http://netzpolitik.org/2008/cdu-mobil-dynamisch-fuer-5000/">getan</a>.</small></p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/reichels/2754530"><img src="http://u1.ipernity.com/7/45/30/2754530.f506c519.gif" border="0" alt="hubertus heil auf twitter" width="475" height="100" /></a></p>
<p>Wolfgang Schäuble hat einen <a href="http://twitter.com/schaeuble">Falschen</a>. Angela Merkel hat gleich <a href="http://twitter.com/tw/search/users?q=merkel">mehrere Falsche</a>. Kurt Beck hat auch einen <a href="http://twitter.com/KurtBeck">Falschen</a>. Die Grünen haben einen <a href="http://twitter.com/Die_Gruenen">Echten</a>, der aus der Parteizentrale gefüttert wird.</p>
<p>Hubertus Heil startet heute seinen <a href="http://twitter.com/hubertus_heil">Echten</a>. Live, persönlich und in Farbe (zumindest in Rot) wird er vom Nominierungsparteitag der Demokraten in Denver twittern. Auf jeden Fall eine nette Dienstreise und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=0GFaJp9bDFo">von Obama lernen, heißt siegen lernen</a>.</p>
<p>Obama hat übrigens nur eine <a href="http://twitter.com/BarackObama">fast Echten</a>.</p>
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		<title>Heimlich, still und leise</title>
		<link>http://reichels.org/heimlich-still-und-leise/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 13:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;wurde meinespd.net um ein Feature erweitert. Muss irgendwann in der letzten Woche passiert sein. Die Werkstatt ist eigentliche keine Neuentwicklung, sondern wurde bereits während der Debatte zum Grundsatzprogramm der SPD eingesetzt. Es handelt sich dabei um ein eher niedrigschwelliges Partizipationsangebot, mit der Zielsetzung Stimmungsbilder darzustellen. Manche haben es mit digg.com verglichen, was es wohl auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/reichels/2693698"><img src="http://u1.ipernity.com/7/36/98/2693698.434a4f96.gif" border="1" alt="Navigation von meinespd.net" width="475" height="37" /></a></p>
<p>&#8230;wurde <a href="http://www.meinespd.net">meinespd.net</a> um ein Feature erweitert. Muss irgendwann in der letzten Woche passiert sein.</p>
<p>Die <a href="http://www.meinespd.net/werkstatt">Werkstatt</a> ist eigentliche keine Neuentwicklung, sondern wurde bereits während der <a href="http://www.programmwerkstatt.spd.de/">Debatte zum Grundsatzprogramm der SPD</a> eingesetzt. Es handelt sich dabei um ein eher niedrigschwelliges Partizipationsangebot, mit der Zielsetzung Stimmungsbilder darzustellen. <a href="http://lumma.de/eintrag.php?id=3410">Manche</a> haben es mit <a href="http://lwww.digg.com">digg.com</a> verglichen, was es wohl auch einigermaßen trifft.</p>
<p>Verknüpft ist das Tool mit <a href="http://www.meinespd.net/foren/forum/2226">dem Forum</a>, so dass auch die Meinungen hinter dem Bild sichtbar gemacht werden.</p>
<p>Derzeit kann man dort nur vorgegebene Thesen bewerten. Gewöhnlich gut unterrichtete Kreise ließen jedoch bereits verlauten, dass demnächst auch eigene Thesen formuliert und zur Abstimmung gestellt werden könnten.</p>
<p>Nach den <a href="http://www.reichels.org/2007/12/03/zwei-schritte-nach-vorn/">Gruppen und den Blogs</a> ist die Werkstatt der vorläufig letzte Punkt, der angekündigt und umgesetzt ist. Ab jetzt gibt´s nur noch Überraschungen.</p>
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		</item>
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		<title>Paris Hilton runs for the White House</title>
		<link>http://reichels.org/paris-hilton-runs-for-the-white-house/</link>
		<comments>http://reichels.org/paris-hilton-runs-for-the-white-house/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 09:16:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Negativ Campaingning ist kein einfaches Geschäft. Der Backslash ist zuweilen härter als der erwartete Erfolg. John Mc Cain hat mit seinem Celeb Spot drei Dinge sicher erreicht: der Spot läuft vermutlich ausgezeichnet (so viel zum positven Effekt) er gilt als &#8220;angry, bitter old man&#8220; Paris Hilton steigt in den Wahlkampf ein Fehlt nur noch, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="464" height="388" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="key=64ad536a6d" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="src" value="http://www2.funnyordie.com/public/flash/fodplayer.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="464" height="388" src="http://www2.funnyordie.com/public/flash/fodplayer.swf" allowfullscreen="true" flashvars="key=64ad536a6d"></embed></object><noscript></noscript></p>
<p>Negativ Campaingning ist kein einfaches Geschäft. Der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Negative_campaigning#Risks_and_consequences">Backslash</a> ist zuweilen härter als der erwartete Erfolg.</p>
<p>John Mc Cain hat mit seinem <a href="http://www.johnmccain.com/Informing/Multimedia/Player.aspx?guid=848322d6-92fe-403e-9cc7-85b6b3ee4011">Celeb Spot</a> drei Dinge sicher erreicht:</p>
<ol>
<li>der Spot läuft vermutlich ausgezeichnet (so viel zum positven Effekt)</li>
<li>er gilt als &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=LW6qZXAvRKw">angry, bitter old man</a>&#8220;</li>
<li>Paris Hilton steigt in den Wahlkampf ein</li>
</ol>
<p>Fehlt nur noch, dass er &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Born_in_the_U.S.A._(song)">Born in the USA</a>&#8221; zu seinem Wahlkampfsong macht.</p>
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		<title>15 Minuten Ruhm für Phillip Geldmacher</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 13:53:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Unzulässig sind Gruppen, Foren oder Blogs, die erkennbar die Diffamierung einzelner Mitglieder von meineSPD.net oder von Funktions- und Mandatsträgern der SPD zum maßgeblichen Inhalt haben. http://www.meinespd.net/info/nutzungsbedingungen Die meinespd.net-Gruppe &#8220;Keine Zukunft mit Kurt Beck&#8221; ist mir bisher gar nicht aufgefallen und so konnte ich die Diskussion auch nicht verfolgen. Ich kann also auch nicht mit Sicherheit sagen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Unzulässig sind Gruppen, Foren oder Blogs, die erkennbar die Diffamierung einzelner Mitglieder von meineSPD.net oder von Funktions- und Mandatsträgern der SPD zum maßgeblichen Inhalt haben.</p>
<p>http://www.meinespd.net/info/nutzungsbedingungen</p></blockquote>
<p>Die <a href="http://www.meinespd.net/">meinespd.net</a>-Gruppe &#8220;Keine Zukunft mit Kurt Beck&#8221; ist mir bisher gar nicht aufgefallen und so konnte ich die Diskussion auch nicht verfolgen. Ich kann also auch nicht mit Sicherheit sagen, ob die Argumente, die dort ausgetauscht wurden unter die obige Regelung gefallen sind oder nicht.  Ich schätze, so ging es vielen Leuten in diesem Land, bis zu <a href="http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/07/15/spd-sperrt-internet/blog.html">diesem Artikel in der Bildzeitung</a>.</p>
<p><a href="http://turi-2.blog.de/2008/07/15/heute2-forher-de-trotha-rtl-4451217">Klar,</a> <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/16/spd-die-soldateska-und-das-netz/">dass</a> <a href="http://wolfwitte.de/?p=238">sowas</a> <a href="http://www.bass-blogger.de/2008/07/16/sozialdemokratische-missverstaendnisse/">die</a> <a href="http://blog.nrwspd.de/2008/07/18/diskutieren-nicht-abschalten/">Runde</a> <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/18/meinespdnet-ii/">macht</a> und genau dieses absehbare Grundrauschen wäre ein Grund für mich gewesen, die Gruppe nicht zu schliessen.</p>
<p>Auf der anderen Seite kann ich das Vorgehen durchaus nachvollziehen, aus zwei Gründen:</p>
<ol>
<li>Gerade im politischen Bereich ist eine aktive Moderation von interaktiven Angeboten äusserst sinnvoll, um eine einigermaßen erträgliche Diskussionskultur aufrecht zu erhalten. Politische motivierte Trolle sind ziemlich hartnäckig und können jeden konstruktiven Ansatz innerhalb von Minuten zu nichte machen.</li>
<li>Es gibt immer wieder Journalisten, die aus Parteiforen zitieren und daraus &#8220;die Stimmung an der Basis&#8221; konstruieren. Das ist natürlich absoluter Blödsinn und noch unzuverlässiger als eine Forsaumfrage.</li>
</ol>
<p>Wie auch immer. Wäre die Gruppe nicht geschlossen worden, würde sich darin wohl immernoch ein illustrer kleiner Zirkel austauschen. Durch die Schließung ist <a href="http://www.spd-kr-sued.de/jusosphilippg.html">Philipp Geldmacher</a> zu seinen 15 Minuten Ruhm gekommen. Wenigstens etwas.</p>
<p>War es das Wert?</p>
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