Foto: Ulf Buschmann

Vier Tage ohne Zigarette. Nicht ganz freiwillig, zugegeben. Irgendein fieser Krankheitserreger hat mir einfach die Lust am Rauchen und sogar am Kaffee genommen. Sucht manifestiert sich bei mir derzeit im massenhaften Konsum von Pfefferminztee mit Zitrone. Aber die Erkältung klingt langsam ab, die Frage nach der ersten Zigarette stellt sich neu und ich bin durchaus gewillt sie mit “Nein!” zu beantworten.

Rauchen hat nichts gemütliches mehr. Alle Räume in denen ich mich aufhalte sind mittlerweile zu Nichtraucherzonen erklärt und in der Raucherdiaspora erfährt man zwar eine Menge Klatsch und Tratsch, aber es ist doch zuweilen extrem kalt. Zudem nervt meine Tochter mit der quälenden Frage nach dem Sinn des Rauchens und vorgenommen hatte ich mir den Abschied vom Tabak schon vor geraumer Zeit.

Es ist nicht so, als hätte ich es nicht bereits probiert, das Aufhören. Der Geist ist durchaus willig, nur das Fleisch nicht. Teilöffentlicher Druck hatte mir damals etwas geholfen. Das Prinzip: man verkündet allen Bekannten, Freunden und Verwandten, dass man mit Rauchen aufhört und spekuliert darauf, dass sie einen auslachen, wenn man versagt. Irgendwann legt man sich dann aber ein gute Begründung parat und dann hat das Lachen auch keine Wirkung mehr.

Also geh ich jetzt noch einen Schritt weiter. Wozu hab ich denn das Blog hier?

Public Announcement:

Ich hör mit dem Rauchen auf!

Und: “Von BILD lernen heisst siegen lernen.”

Jedem, der mich mit einer Zigarette erwischt, der es schafft davon ein Foto zu machen, der dieses Foto in sein Weblog stellt und einen Trackback auf diesen Beitrag setzt, zahle ich 50 Euro für die Bildrechte.

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Kategorie: Privates | Tags: , , 2 Kommentare »

2 Reaktionen zu “”

  1. Andreas

    Ich weiß zwar nicht (irgendwie passt der entsprechende Link nicht mehr zum Artikel), was die Überschrift soll… aber Aufhören ging leichter als ich dachte.

    Schöne Grüße,
    Andreas (fast vier jahre clean)

  2. Sebastian

    @Andreas: das Prinzip “Bildleserreporter” – Leute dafür bezahlen, dass sie andere Leute fotografieren und dadurch den öffentlichen Druck auf die Fotografierten erhöhen.


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