7,12 Kilometer. Ungefähr 1/3 der Strecke eines Halbmarathon. Das ist die Distanz, die ich morgen zu Fuß zurücklege. Quer durch die Häuserschluchten und Verkehrsströme Berlins, den Sonnenaufgang im Rücken.
All denjenigen, denen Schadenfreude eine Passion ist kann ich empfehlen die grünen Felder auf diesem Schirm zu verfolgen. Ein ganz dicker grüner Punkt wird sicherlich direkt über mir hängen.
Nach einer Verschnauf- und Trockenpause geht´s dann am Abend den 1/3 Halbmarathon retour.
Aber hey – was tut man nicht alles aus Solidarität, für 12% oder für 250€ im Monat. Der kurze 39h Warnstreik, war immerhin lange genug angekündigt.
Vor nicht allzu langer Zeit machte dieses Video die Runde durch die deutsche Blogosphäre. Anders als diemeistenKommentatoren und auch anders als die Moderatorin hat mich der Beitrag weder überrascht, noch geschockt.Zugegeben, schmunzeln musste ich schon, aber die Antworten sind keineswegs atypisch für die Generationen, aus denen die befragten Politiker stammen.
Entwickler mit einer Schwäche für Gewürzpflanzen sind mir sympathisch. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich irgendwann mal an Netvibes hängen geblieben bin. Das – und die Tatsache, dass ich einen Feedreader gesucht habe, den ich auf allen Rechnern des Universums und auf meinem Handy abrufen kann. Das mit dem rumdragen ´n´ dropen fand ich ganz praktisch und das Facebookprofil und den Twitteraccount kann man da auch noch einbinden. Und überhaupt, das mit den Widgets ist schon schick. Alles in allem, eine sehr praktische Angelegenheit dieses Netvibes.
Mitte Februar soll nun von Koriander auf Ingwer umgestellt werden. Ankgekündigt ist eine ganze Menge:
Universen für ALLE
Integration von ALLEM
Vernetzung mit ALLEN
Die PR Abteilung hat freundlicherweise ein paar Millionen Tausend private Betaeinladungen gestreut.
Jetzt kann man also sehen, welche Blogs ich abonniert habe, welche Onlineportale ich verfolge und den ganzen Widgetschnickschack, den ich sonst noch in meinem Universum ablege. Wenn es da draussen irgendeinen gibt, den das interessiert, hier klicken:
Ansonsten kann ich jetzt neben dem Facebook- und dem Twitterstatus noch eine Liste mit Aktivitäten führen und mir die von “Friends and Followern” anschauen. Wenn es irgendjemand da draussen gibt, der es braucht.
PS: Bei Twitter und Facebook konnte ich mir zu Beginn eigentlich auch nicht vorstellen, dass das irgendjemanden interessiert und dass das irgendjemand braucht.
Vier Tage ohne Zigarette. Nicht ganz freiwillig, zugegeben. Irgendein fieser Krankheitserreger hat mir einfach die Lust am Rauchen und sogar am Kaffee genommen. Sucht manifestiert sich bei mir derzeit im massenhaften Konsum von Pfefferminztee mit Zitrone. Aber die Erkältung klingt langsam ab, die Frage nach der ersten Zigarette stellt sich neu und ich bin durchaus gewillt sie mit “Nein!” zu beantworten.
Rauchen hat nichts gemütliches mehr. Alle Räume in denen ich mich aufhalte sind mittlerweile zu Nichtraucherzonen erklärt und in der Raucherdiaspora erfährt man zwar eine Menge Klatsch und Tratsch, aber es ist doch zuweilen extrem kalt. Zudem nervt meine Tochter mit der quälenden Frage nach dem Sinn des Rauchens und vorgenommen hatte ich mir den Abschied vom Tabak schon vor geraumer Zeit.
Es ist nicht so, als hätte ich es nicht bereits probiert, das Aufhören. Der Geist ist durchaus willig, nur das Fleisch nicht. Teilöffentlicher Druck hatte mir damals etwas geholfen. Das Prinzip: man verkündet allen Bekannten, Freunden und Verwandten, dass man mit Rauchen aufhört und spekuliert darauf, dass sie einen auslachen, wenn man versagt. Irgendwann legt man sich dann aber ein gute Begründung parat und dann hat das Lachen auch keine Wirkung mehr.
Also geh ich jetzt noch einen Schritt weiter. Wozu hab ich denn das Blog hier?
Jedem, der mich mit einer Zigarette erwischt, der es schafft davon ein Foto zu machen, der dieses Foto in sein Weblog stellt und einen Trackback auf diesen Beitrag setzt, zahle ich 50 Euro für die Bildrechte.
Berlin (Reichels) – Mit dem Verzehr des “Galette des Rois” und der Ernennung der “Königin für einen Tag” endete am gestrigen Sonntag traditionell die Winterfeiersaison, die am 15. Dezember mit dem Aufstellen einer Weihnachtsbaumattrappe eingeläutet wurde.
Die Idee, die Hamburger Silvesterböllerei auf dem Gorch Fock Haus in Altona zu verfolgen hatte Charm, dachte ich. Der Hausmeister dachte das wohl nicht und hat den Zugang zum Dach blockiert. Also wurd auf einem Balkon der 16. Etage Stellung bezogen. Reicht auch, dachte ich und hatte ganz vergessen, dass Silvesterböller ja Abgase verursachen: